Geschichte

Sicher ist Ihnen der Name marbeton bereits begegnet. Die Reichsbahndirektion Stuttgart hat 1924 den Grundstein für diese Bahntochter gelegt. Sie errichtete auf ihrem Gelände ein Kieswerk. In der Folge wurde mit der Betonwaren-Fertigung begonnen. Zaunpfosten, Hektometersteine, Bahnsteigkanten, Beton- und Sickerrohre und vieles mehr wurden produziert.
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Bis 1942 wurden die Erzeugnisse aus dem bahneigenen Kieswerk ausschließlich im Bezirk der Reichsbahndirektion Stuttgart verwendet.
1942 wurde marbeton in eine GmbH umgewandelt und bekam damit die Genehmigung auch an Privatkunden zu verkaufen.
1947 Erste Hallenerweiterung
1951 Mit neuen Maschinen wurde die Produktpalette erweitert und ein Labor eingerichtet.
1956 Neue Betonhalle mit Laufkran und Rohrpresse - die Produktion von Freileitungs-Trafostationen wird begonnen.
1964 Neubau Fertigungshalle - fugenlose "monolithisch gefertigte Raumzellen" werden produziert.
1969 Fertigung von Ballastgewichten für Liebherr, Lieferung der 500. Trafostation an Energieversorger.
1972 Beginn mit dem elektrischen Ausbau der Trafostationen.
1974 Aufnahme der Großtafelbauweise auf einer Paletten-Umlaufanlage, erste Pehla-Prüfung für KN 2545.
1982 Das "schlüsselfertige Bauen" wird als Zukunftsstrategie gesetzt.
1986 Die technische Bearbeitung wird durch CAD Einsatz revolutioniert.
1988 Die Produktpalette wird durch den Bereich "Sanitär" erweitert.
1992 Durch den Start des Mobilfunks entsteht der Bereich "Kommunikation".
1994 Die Bahn verkauft das Unternehmen an die Kutter Baugruppe Memmingen als Folge der Privatisierung der Bahn.
1995 marbeton erhält als zweites Fertigteilwerk Deutschlands die QM-Zertifizierung nach DIN ISO EN 9001.
1998 Teilabriss und Neubau der Produktion (6000 m²) als wesentliche Grundlage für die Produktionslinie "Modulares Bauen" - Gebäude werden nun in der Halle witterungsunabhängig aus Teilmodulen zusammengestellt und zeitlich parallel zur örtlichen Baustellenarbeit schlüsselfertig komplettiert. Die Fertigung von Stabteilen und Spannbeton wird aufgenommen.
1999 Mit dem Neubau der Produktionshallen 1999 hat der Eigentümer das Fertigteilwerk Memmingen-Darast in Aitrach integriert und damit die Produktion von Bauelementen für den Industriebau begonnen.
2002 Als erstes deutsches Fertigteilwerk nimmt marbeton an der Kundenzufriedenheits-Aktion der Steinbeis-Stiftung teil. Das Ergebnis ist ein Anerkennungs-Zertifikat für hohe Kundenzufriedenheit.
2003 marbeton bekommt die technische Zulassung der DB AG für die Trafofundamente/ Trafostände für Großtransformatoren.
2004 marbeton fertigt erstmals mit hochfestem Beton bei der Herstellung von Stahlbeton-Auflagerbauteilen des BÜ-System-Herstellers STRAIL.
2005 marbeton wird mit der Fertigung von Stahlbetonbauteilen für den Stall-Systemanbieter ACO beauftragt.
2006 marbeton wird erneut als Q1-Lieferant der DBAG präqualifiziert.
2006 drei weitere Hallenkrane werden beschafft.
2007 marbeton bekommt von der Künstlergruppe Hoheisel/Knitz des Auftrag zur Fertigung des Denkmals "Graue Busse" für die während des dritten Reiches deportierten Behinderten.
2007 marbeton beteiligt sich an der Aktion der Steinbruch-BG "Sicher mit System" und bekommt nach erfolgreicher Präqualifikation das Gütesiegel für normkonformes, erfolgreiches Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement.
2007 Für die Bewältigung des weiter gestiegenen Auftragsumfangs wird ein weiterer Arbeitsbereich für den Bau von Bewehrungskonstruktionen geschaffen. Für das Handling der Bewehrungsteile wird ein Lagerplatzkran beschafft.
2007 marbeton beschafft eine neue variable Raumzellenschalung.
2009 Neubau eines Solar-Kraftwerkes auf dem Dach der Produktionshalle mit 1460 Solarmodulen und 250 KW AC Leistung.
2011 Erweiterung der Hallenflächen, Beschaffung einer Schalung für Stützen mit angeformten Fundamenten.
2014
Einrichtung Zentrallager auf dem Firmengelände, Rezertifizierung QM-System.
2016 erfolgreiche Re-Zertifizierung der BG RCI - "Sicher mit System".
2016 Investition in den Fuhrpark - neue Montagewagen 5 t, neue Stapler und Schwerlastanhänger.
2017 Investition in neue Schalung - modernes Schalungssystem für PI-Decken.
2017 Start für unseren Neubau Verwaltungsgebäude.
 
Wir beschäftigen aktuell ca. 100 Mitarbeiter in Produktion, Verwaltung sowie technischem Büro. Zudem bilden wir regelmäßig unseren eigenen Nachwuchs in den Bereichen Betonfertigteilbauer, Bauzeichner und Lagerlogistik aus.